Gesundheit

Glaskörperflocken: Darum hast du plötzlich halbdurchsichtige Flecken vor Augen – Video

Manche denken sofort an Bakterien oder Fremdkörper im Auge, wenn halbdurchsichtige Flecken oder Fäden die Sicht beeinträchtigen. Doch es besteht kein Grund zur Panik. Die sogenannten „Glaskörperflocken“ sind ganz harmlos. Doch wie kommt es dazu?

Sie haben das sicher schon einmal erlebt: Sie schauen auf eine einfarbige, helle Fläche und sehen plötzlich halbdurchsichtige Flecken oder Fäden vor Ihren Augen herumschweben. Wenn Sie die Augen bewegen, folgen diese Flecken Ihrem Blick.

Dabei handelt es sich allerdings nicht, wie man vielleicht meinen möchte, um Bakterien oder Fremdkörper vor Ihren Augen, sondern um sogenannte "Glaskörperflocken". Das sind kleine Gewebepartikel wie rote Blutkörperchen oder Proteinklümpchen. Sie schwimmen im Glaskörper, einer großen, mit Flüssigkeit gefüllten Kugel in der Mitte des Auges.

Sie sind immer vorhanden, fallen aber nur vor einem hellen, einfarbigen Hintergrund auf. Hierfür gibt es mehrere Gründe: Bei Helligkeit verengt sich die Pupille, analog zu kleineren Blenden bei Kameraobjektiven, wodurch eine größere Schärfentiefe entsteht. Auch Objekte, die sich näher an der Netzhaut befinden, werden dann noch scharf abgebildet. Außerdem fallen die Störungen im Sichtfeld auf einer gleichmäßigen Fläche besser auf als etwa vor einem Muster.

Sie müssen sich also keine Sorgen machen, die "Tierchen" vor Ihren Augen sind ganz normal. Wenn sie sich allerdings nicht mehr auflösen und dauerhaft, auch bei schlechten Lichtbedingungen, zu sehen sind, sollten Sie doch besser einen Augenarzt aufsuchen. Abzocke mit der 11111: Ärgerlicher Fehler kostet Handy-Nutzer richtig Geld


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